Beschluss: Artikel 63

Originalversion

1 (1) Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des
2 Bundespräsidenten vom Bundestage ohne Aussprache gewählt.
3
4 (2) Gewählt ist, wer die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder
5 des Bundestages auf sich vereinigt. Der Gewählte ist vom
6 Bundespräsidenten zu ernennen.
7
8 (3) Wird der Vorgeschlagene nicht gewählt, so kann der
9 Bundestag binnen vierzehn Tagen nach dem Wahlgange mit mehr
10 als der Hälfte seiner Mitglieder einen Bundeskanzler wählen.
11
12 (4) Kommt eine Wahl innerhalb dieser Frist nicht zustande,
13 so findet unverzüglich ein neuer Wahlgang statt, in dem
14 gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält. Vereinigt der
15 Gewählte die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des
16 Bundestages auf sich, so muß der Bundespräsident ihn binnen
17 sieben Tagen nach der Wahl ernennen. Erreicht der Gewählte
18 diese Mehrheit nicht, so hat der Bundespräsident binnen
19 sieben Tagen entweder ihn zu ernennen oder den Bundestag
20 aufzulösen.

Der Text verglichen mit der Originalversion

1 (1) Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des
2 Bundespräsidenten vom Bundestage ohne Aussprache gewählt.
3
4 (2) Gewählt ist, wer die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder
5 des Bundestages auf sich vereinigt. Der Gewählte ist vom
6 Bundespräsidenten zu ernennen.
7
8 (3) Wird der Vorgeschlagene nicht gewählt, so kann der
9 Bundestag binnen vierzehn Tagen nach dem Wahlgange mit mehr
10 als der Hälfte seiner Mitglieder einen Bundeskanzler wählen.
11
12 (4) Kommt eine Wahl innerhalb dieser Frist nicht zustande,
13 so findet unverzüglich ein neuer Wahlgang statt, in dem
14 gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält. Vereinigt der
15 Gewählte die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des
16 Bundestages auf sich, so muß der Bundespräsident ihn binnen
17 sieben Tagen nach der Wahl ernennen. Erreicht der Gewählte
18 diese Mehrheit nicht, so hat der Bundespräsident binnen
19 sieben Tagen entweder ihn zu ernennen oder den Bundestag
20 aufzulösen.

Vorschlag

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